21 March 2026, 04:09

Caritas Fulda übergibt barrierefreies Fahrzeug an ukrainische Partnerorganisation

Ein weißes Papier mit der Aufschrift "Ukraine steht für Freiheit auf, steh auf für Ukraine" liegt vor einer gelben Fahne auf dem Boden. Rechts daneben befindet sich eine Plastikabdeckung mit verschiedenen Gegenständen.

Caritas Fulda übergibt barrierefreies Fahrzeug an ukrainische Partnerorganisation

Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankivsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas Fulda besucht. Die Reise unterstrich die anhaltende Unterstützung, während Russlands Krieg gegen die Ukraine nun bereits mehr als vier Jahre andauert. Während des Besuchs erhielt das ukrainische Team ein weiteres Hilfsfahrzeug – ein Zeichen für die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Organisationen.

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Das Programm der Delegation umfasste Treffen mit lokalen Wohlfahrtsgruppen sowie die Teilnahme am Jahresempfang des Caritasverbandes Hessen. Zudem besuchte sie die St.-Elisabeth-Jugendhilfe, um die Verbindungen zwischen den deutschen und ukrainischen Teams weiter zu stärken.

Die Zusammenarbeit zwischen Fulda und Iwano-Frankivsk begann bereits 2009 mit einem Fokus auf die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Seit dem russischen Großangriff 2022 wurde die Kooperation auf Nothilfe ausgeweitet. Die jüngste Spende – ein barrierefreies Fahrzeug der Caritas Main-Kinzig – ist bereits das sechste solche Fahrzeug, das von Partnern aus Fulda bereitgestellt wurde. Insgesamt wurden seit Kriegsbeginn zwölf Hilfsfahrzeuge in die Ukraine geschickt.

Dr. Markus Juch, Direktor der Diözesan-Caritas, bezeichnete die Spende als ein "weiteres sichtbares Zeichen unserer engen Verbundenheit" mit der Ukraine. Prälat Christof Steinert betonte ebenfalls die Bedeutung anhaltender Solidarität – sowohl durch praktische Hilfe als auch durch Gebet. Die Fahrzeuge sind ständig im Einsatz und liefern lebenswichtige Dienstleistungen an Ukrainer:innen, die mit harten Winterbedingungen und unablässigen Drohnenangriffen konfrontiert sind.

Die Caritas Iwano-Frankivsk bleibt auf die Unterstützung aus Fulda und anderen Partnern angewiesen, um Bedürftigen zu helfen. Die gespendeten Fahrzeuge spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Hilfsoperationen in der vom Krieg gezeichneten Region. Diese jüngste Geste bekräftigt die dauerhafte Verbindung zwischen den beiden Caritas-Organisationen.

Quelle