Brandenburg erlaubt 24-Stunden-Betrieb für automatisierte Mini-Supermärkte auf dem Land
Carmine WeißBrandenburg erlaubt 24-Stunden-Betrieb für automatisierte Mini-Supermärkte auf dem Land
Die brandenburgische Koalitionsregierung hat neue Regelungen für personalfreie, automatisierte Läden verabschiedet. Die Änderungen ermöglichen es diesen Mini-Supermärkten, rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche geöffnet zu bleiben. Behördenvertreter betonen, dass der Schritt ländlichen Gemeinden den Zugang zu lebensnotwendigen Gütern erleichtern soll.
Das aktualisierte Ladenschlussgesetz erlaubt nun vollautomatisierte Geschäfte – oft als Smart Stores bezeichnet – den 24-Stunden-Betrieb. Zudem dürfen diese Läden unter bestimmten Voraussetzungen an sechs Sonn- oder Feiertagen pro Jahr öffnen. Sozialminister René Wilke (SPD) unterstützte die Entscheidung und argumentierte, dass Bewohner ländlicher Regionen einen besseren lokalen Zugang zu Alltagsgütern benötigten.
Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Vorschriften für personalfreie Läden eingeführt. Brandenburgs Novelle zielt darauf ab, Versorgungsengpässe in Gebieten zu beheben, in denen herkömmliche Supermärkte kaum noch rentabel arbeiten können. Die Landesregierung erhofft sich, dass die neuen Regelungen die Versorgung verbessern, ohne zusätzliche Personalkosten zu verursachen.
Das Gesetz ermöglicht es nun automatisierten Mini-Supermärkten, Lücken in der ländlichen Versorgungsstruktur zu schließen. Anwohner in unterversorgten Regionen erhalten so jederzeit Zugang zu Grundgütern. Brandenburg folgt damit dem Vorbild anderer Bundesländer, die diesen Weg bereits eingeschlagen haben.






