60 Jahre DLRG Meerbusch: Wie ein Hallenbad Generationen von Rettungsschwimmern prägte
Tilly Hörle60 Jahre DLRG Meerbusch: Wie ein Hallenbad Generationen von Rettungsschwimmern prägte
Die DLRG-Ortsgruppe Meerbusch feiert 60 Jahre ehrenamtliches Engagement
Die Geschichte der Ortsgruppe ist eng mit dem Hallenbad an der Friedenstraße in Büderich verbunden, das ebenfalls seit etwa sechs Jahrzehnten besteht. Über die Jahre hinweg hat die Organisation Generationen von Schwimmern und Rettungsschwimmern in der Stadt ausgebildet.
Hans Szyszka, Gründungsmitglied und noch heute aktiv, unterzeichnete die ursprüngliche Satzung der damaligen „Büderich-Station“. Bekannt ist er vor allem für seine langjährige Tätigkeit als Badleiter. Die Farben der Ortsgruppe änderten sich im Laufe der Zeit – von Blau-Weiß über Orange-Weiß bis hin zum heutigen Rot-Gelb.
Seit 1980 prägt Uschi Schäfer die Arbeit der Gruppe maßgeblich: als Ausbilderin, Lehrgangsleiterin und seit 56 Jahren als Geschäftsführerin. Der aktuelle Vorstand besteht fast ausschließlich aus ehemaligen Schwimmschülern, die allesamt über DLRG-Lehrscheine verfügen und als qualifizierte Rettungsschwimmer tätig sind. Dirk Warthmann, Vorsitzender der Ortsgruppe, betont, dass unzählige Meerbuscher Bürger durch die Programme der DLRG das Schwimmen gelernt und Rettungstechniken erlernt haben.
Die DLRG bietet ein breites Spektrum an Ausbildungen an und veranstaltet regelmäßig interne Trainingswochenenden, um die Rettungsfähigkeiten zu vertiefen. Alle aktiven Mitglieder und Vorstandsmitglieder engagieren sich seit 60 Jahren ehrenamtlich und unentgeltlich. Ein jüngster Beschluss des Stadtrats sieht eine vollständige Sanierung des bestehenden Bades vor – damit ist der Fortbestand der Ortsgruppe für die kommenden Jahrzehnte gesichert. Die Hallenbad-Anlage ist essenziell für das ganzjährige, wetterunabhängige Training in Schwimm- und Rettungstechniken.
Die Sanierung des Bades sichert der DLRG Meerbusch langfristig die Handlungsfähigkeit. Die Organisation wird weiterhin unverzichtbare Ausbildungs- und Zertifizierungsprogramme anbieten. Ihr 60-jähriges Erbe an ehrenamtlichem Einsatz und gesellschaftlichem Engagement bleibt dabei unverändert.






