15 April 2026, 00:18

40 Jahre Aschaffenburger Frauenhören: Ein Fest für Gleichberechtigung und Solidarität

Plakat für die Feier des Internationalen Frauentags von Team Redstone mit einer Frau, die eine Fahne hält, auf der "Gleichstellung der Frau" steht, Logos und Veranstaltungseinzelheiten unten.

40 Jahre Aschaffenburger Frauenhören: Ein Fest für Gleichberechtigung und Solidarität

40 Jahre Aschaffenburger Frauenhören: Ein Meilenstein im Kampf um Gleichberechtigung

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Am 20. März 2026 feierte das Aschaffenburger Frauenhören sein 40-jähriges Bestehen und setzte damit seine langjährige Tradition für Geschlechtergerechtigkeit fort. Organisiert vom Büro für Chancengleichheit der Kreisverwaltung fiel die Veranstaltung in eine breiter angelegte Kampagne zum Internationalen Frauentag. Mit Kunstausstellungen, Konzerten und Diskussionsrunden sollte das Bewusstsein für die anhaltenden Herausforderungen von Frauen geschärft werden.

Die unter dem Motto "Rund um den Internationalen Frauentag" stehende Kampagne bot ein dichtes Programm. Eine Vernissage, ein Benefizkonzert und ein feministisch-literarischer Abend zogen zahlreiche Besucher:innen an – letzterer verzeichnete 55 Teilnehmende. Durch Kooperationen mit benachbarten Landkreisen und einer Stadt konnte die Reichweite der Veranstaltung erweitert werden.

Als sichtbares Zeichen setzte der Landkreis zudem eine weitere rote Bank im Bürgerpark Ringheim in Großostheim. Damit stehen nun zehn dieser Bänke im Kreisgebiet. Sie dienen als Mahnmale gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen und tragen Hilfsangebote für Betroffene.

Die Kampagne wurde über die Social-Media-Kanäle des Landkreises beworben. Beiträge thematisierten unter anderem Sexismus, ungleiche Bezahlung und Care-Arbeit und unterstrichen so die Dringlichkeit von Veränderung. Das Frauenhören selbst kämpft seit Langem für Selbstbestimmung, ein Ende der Gewalt und volle Gleichberechtigung – ein Ziel, das noch immer in weiter Ferne liegt.

Der Internationale Frauentag geht auf das Jahr 1910 zurück, als Clara Zetkin die Idee erstmals vorbrachte. Über ein Jahrhundert später bleibt der Tag ein zentraler Anker für Aktivismus und Reflexion über erreichte Fortschritte – und die noch bevorstehende Arbeit.

Die Kampagne 2026 verband Kunst, Dialog und gemeinschaftliches Engagement, um auf Ungleichheiten aufmerksam zu machen. Mit nun zehn roten Bänken im Kreisgebiet sorgt die Initiative dafür, dass die Debatte – und der Appell an Solidarität – sichtbar bleiben. Das Büro für Chancengleichheit treibt weiterhin konkrete Veränderungen in Politik und öffentlichem Bewusstsein voran.

Quelle