109 Dezibel! Hochleistungsauto wegen extremem Motorenlärm beschlagnahmt
Tilly Hörle109 Dezibel! Hochleistungsauto wegen extremem Motorenlärm beschlagnahmt
Ein Hochleistungsfahrzeug wurde beschlagnahmt, nachdem der ohrenbetäubende Motorenlärm den Verkehr in einer Halteverbotszone gestört hatte. Beamte maßen einen Schallpegel von 109 Dezibel – weit über dem gesetzlichen Grenzwert von 82 dB – woraufhin umgehend wegen des Verdachts auf Manipulationen am Motor ermittelt wurde.
Der Vorfall begann, als der Fahrzeugbesitzer den Motor startete, dessen Dröhnen mit dem Start eines Düsenjets verglichen wurde. Gegenüber den Behörden gab er später an, er habe das Auto gerade verlegen wollen, als die Polizisten eintrafen. Doch der extreme Lärmpegel und die Anwesenheit eines Biturbo-Motors weckten Zweifel an der Legalität des Fahrzeugs.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Motorsteuerung möglicherweise mit optimierter Software verändert worden war. Diese Modifikation dürfe die Betriebserlaubnis des Wagens ungültig gemacht haben, weshalb nun ein verwaltungsrechtliches Verfahren gegen den Halter eingeleitet wurde. Das Fahrzeug wurde wegen des übermäßigen Lärms und des Manipulationsverdachts sofort sichergestellt.
Das Auto bleibt vorerst beschlagnahmt, während weitere Kontrollen durchgeführt werden. Dem Besitzer drohen nun mögliche Strafen wegen Verstößen gegen die Lärmverordnung und der Veränderung des Motorsteuerungssystems. Die Behörden bestätigten, dass das Fahrzeug erst dann freigegeben wird, wenn es den gesetzlichen Vorgaben entspricht.






